Das Leben als Campervan-Camper

Nach meiner durchaus nassen Woche im Zelt beschlossen Sophia und ich uns einen Campervan bei Jucy zu mieten und dem Regen ein Strich durch die Rechnung. Ich wusste nur, dass mich ein grell-grünes Auto in der Größe eines Opel Zafiras erwartet, indem man schlafen kann, ich hätte jedoch nicht damit gerechnet, dass der Campervan so gut ausgestattet ist:
Für DVD-Player, Kühlschrank, Herdplatte, Waschbecken, diverse Lichter, Tisch, Decken, Kissen usw. war gesorgt, sodass man nur noch Unterkünfte mit Dusche und Bad suchen musste. Für Sophia war an diesem Van aber wohl das Highlight, dass sich die Jucy-Vans gegenseitig mit Lichthupe auf der Straße begrüßten und war umso enttäuschter, wenn unsere Begrüßung nicht erwidert wurde.



Unsere Reise begann in Queenstown und ging erstmal Richtung Milford Sound. Milford Sound liegt an der südlichen Westküste. Es hat die Tage vorher aus Eimern gegossen und an dem Tag unserer Ankunft gab es auch immer mal wieder Schauer und wir ärgerten uns ein bisschen, da wir davon ausgingen, dass es bei Sonnenschein bestimmt viel schöner ist, aber in Neuseeland ist im Herbst eben auch kein eitel Sonnenschein mehr. Jedoch erfuhren wir während der Fahrt, dass es durchaus positiv ist, dass es zumindest die Tage vorher geschüttet hat, da der Wasserstand höher ist und es einige temporäre Wasserfälle gibt. Ich habe keine Ahnung wie viele Wasserfälle wir gesehen haben, aber ich würde behaupten es waren um die 100 und als der Kapitän dann erzählte, dass davon nur 2 permanent sind und der Rest nur wegen dem Regen kommen, hat es mir die Schuhe ausgezogen. Es waren da schon einige gewaltige Dinger dabei und dass diese nur wegen den Regenmassen kommen, ist schon sehr beeindruckend gewesen. Durch einen der zwei permanenten Wasserfällen sind wir durchgefahren, man hatte vorher die Möglichkeit draußen zu bleiben oder in den verglasten Innenbereich des Schiffes zu gehen. Ich blieb natürlich draußen, um das Ereignis richtig zu genießen. Leider entfiel mir in diesem Moment die Tatsache, dass im Van nur eine vom letzten Regenguß noch nicht getrockenete und eine von der Arbeit gezeichnete und nicht saubere Hose waren. Somit hatte ich nun 2 nasse, eine nicht saubere und keine andere Hose mehr.



Nach dem Besuch am Milford Sound ging es dann weiter Richtung Ostküste. Unterwegs hielten wir immer wieder an schönen Aussichtspunkten und schönen Ortschaften, diese alle aufzuzählen würde zu lange dauern und ich befürchte ich wüsste auch nicht mehr alle Namen so ganz genau... Besuche, die hierbei herausstachen, war der der Besuch des südlichsten Punkt der Südinsel Neuseelands, von dem aus Sophia vermutete die Nordinsel sehen zu können, die Catlins, ein wunderschönes Gebiet mit wunderschönen Stränden, den Tunnel-Beach und die Schokoladenfabrik Cadbury in Dunedin.



Nachdem ich Sophia noch zum Flughafen in Christchurch gebracht habe, ging es für mich weiter nach Blenheim, da es hier ab Montag Arbeit geben sollte (Tipp von Sevi). Leider ist es im Moment aufgrund des starken Regens nicht möglich den Mais zu ernten, da er dann während der Lagerung schimmeln würde. Somit können wir voraussichtlich Mittwoch anstatt Montag anfangen, da es aber viel zu ernten gibt, werden wir wohl am Wochenende auch arbeiten. Sevi und ich wohnen hier in einer Art WG mit Work and Traverlern von der ganzen Welt. Man hat hier mit den verschiedensten Leuten zu tun und das macht es so interessant. Nachts trafen wir beispielsweise einen Franzosen aus unserer WG sich selbst verartzend in dem Wohnzimmer an. Auf Nachfrage, was er getan hat, kam nur: Ich hab versucht von einem auf das andere Dach zu springen. Die Begrüdung, warum er das tat, fand er nicht erwähenswert, da es anscheinend normal ist dies zu tun, aber wir fragten auch nicht weiter nach.

Ich hoffe, dass es morgen mit der Arbeit beginnt und wir ein bisschen Geld nach Hause bringen.

7.5.13 04:26, kommentieren

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Das Leben als Camper

Nun ist mein letzter Arbeitstag für das Departement of Conservation auch schon über eine Woche her, d.h. ich bin nun auf mich allein gestellt! Da es mit meinem Job als Kiwi- und Apfelpicker leider doch nicht aufgrund des fehlenden Fahrzeugs geklappt hat, habe ich mir Verstärkung von zwei Bekannten, Clara und Sevi, geholt, die das VolunteerProjekt auf der Nordinsel gemacht haben, und wir bereisen nun die Südinsel anstatt zu arbeiten. In meiner letzten Volunteer-Woche durfte ich das erste Mal den Projektort Punakaiki verlassen und in der Nähe des Franz Josef glacier arbeiten. Jedoch erlebte ich in dieser Woche soviel, sodass ich gar nicht mehr genau weiß, was wir in der Woche arbeitstechnisch gemacht haben, aber dafür umso mehr, was wir nach der Arbeit gemacht haben: Am ersten Tag fuhren wir in der Abenddämmerung in einen Wald und neben den sensationellen SternenHimmel durften wir wilden Kiwivögel (die entgegen vieler Meinungen äußerst selten sind) lauschen. Am Dienstag fuhren wir dann dann zum Franz Josef Glacier, für mich war es ein außergewöhnlicher Gletscher, da ich noch nicht so viele gesehen habe, die Schweizer von uns fanden diesen aber eher langweilig, da es in der Schweiz viel schönere Gletscher gibt, an die man auch näher herantreten kann... Egal, ich war trotzdem hin und weg.



Am Mittwoch sind wir dann einen 3 stündigen Track direkt neben unseren Wochenbleibe gelaufen. Nach ca. 1 1/2 Stunden Marsch durch etwas waldähnlichem auf einem Hügel mit schönen Aussichtspunkten auf das weite Meer, kamen wir dann an einen wunderschönen Klippenstrand. Unser Gruppenleiter warnte uns noch genau hinzugucken, da sich zwischen den Steinen manchmal auch Robben befinden, aber leider hatten wir Pech!


Und nun das Highlight dieser Woche: am Donnerstag Morgen stand ich etwas früher auf, um den Liveticker des Spiels Juve gegen Bayern in einer nahe gelegenden Bar zu verfolgen. Bei einem ungefährdeten Vorsprung und einer leckeren Tasse Kaffee, war ich tiefen entspannt und wollte neben den sportlichen Neuigkeiten auch Neuigkeiten aus aller Welt erfahren. Doch plötzlich fuhr unser Teamleader mit dem Rest der Gruppe vor und hupte ganz aufgeregt. Nach einer Sekunde der Verwirrung (wir wollten eigentlich erst ne halbe Stunde später anfangen zu arbeiten) fragte ich, was los sei. Daraufhin kam nur: kiwis gucken, kiwis gucken!!! Bezahlt hatte ich noch nicht, kein Angestellter in der Nähe, also Geld aufn Tisch gehauen und im Vollsprint zum Bulli, Handy an das Radio angeschlossen und erwartungsvolle Musik angemacht und tatsächlich kamen wir dann in eine Kiwizucht, in der junge Kiwis gepflegt werden, bis sie stark genug sind, um in der Natur zu überleben!



Sie sind in Wahrheit viel schöner als der Wikipediaartikel und das Foto dort es vermuten lassen!


Den letzten Tag ließen wir dann noch in einer gemütlichen Runde ausklingen. Nach der Verabschiedung ging es dann Richtung Nelson für mich, wo mich paar Tage später Clara und Sevi mit ihrem Auto einsammeln wollten. Die Tage in Nelson verbrachte ich mit ein bisschen Sightseeing und am Dienstag ging dann unsere Campingtour los. Leider haben wir uns definitiv nicht das beste Wetter für das Leben im Zelt entschieden, da es seit Tagen einfach nur am regnen ist! Wir haben es die ersten 5 Nächte immer geschafftc, den Regen so abzupassen, dass wir das Zelt wenigstens im Trockenem auf- und abbauen konnten, doch dieses Glück verließ uns gestern, sodass wir das Zelt im strömenden Regen abgebaut und uns für diese Nacht eine feste Unterkunft organisiert haben, damit das Zelt einmal richtig trocken wird! Die Plätze, die wir uns während der Campingtour angeguckt haben, waren aber umso schöner, auch wenn ich vermute, dass sie bei strahlendem Sonnenschein noch schöner wären. Neben der Golden Bay und einem Teil des Abel Tasman Parks durfte ich das erste Mal in meinem Leben einen wirklich großen und starkströmenden Wasserfall sehen. Schon erstaunlich, was für eine Naturgewalt Wasser einfach sein kann! (Bilder folgen).


Am Ende der Woche endet erstmal meine Campingtour, da Clara uns wieder Richtung Deutschland verlassen wird, und ich werde mit Sophia (einem Mädel aus dem Projekt auf der Südinsel), Lukas(den hab ich zufällig im Flugzeug kennen gelernt) und noch einem Bekannten/einer Bekannten von ihm weiterreisen. Ob sich hier eine weitere Zelttour anpreist, wage ich aufgrund des unbeständigen Wetters zu bezweifeln, aber schaun wir mal!


21.4.13 23:54, kommentieren

Das Ende des Volunteer-Projektes

Ich habe es schon immer geahnt, nun dringt es langsam auch an die Außenwelt: in mir stecken heldenhafte Züge, die ab und an mal zum Vorschein kommen. Diese These basiert auf der Tatsache, dass ich und eine andere Volunteer auserwählt worden sind, denn 100.000 Baum in der Area Punakaiki zu pflanzen.



Hier war wieder einmal die Presse vor Ort, sodass ich mich langsam gestalkt fühle, da es nun das dritte Mal innerhalb der 8 Wochen Projekt ist, dass die Presse uns besucht und Fotos oder Aufnahmen für das Fernsehen gemacht hat. Den Zeitungsartikel habe ich leider noch nicht gelesen, aber ich denke, dass unser Standortleiter, der das Projekt mitgegründet hat und seit 4 Jahren sowohl Organisatior ist als auch mit in den Areas arbeitet, zu Recht sehr stolz auf seine Arbeit ist und von der weiteren Planung in diesem Projekt berichtet.


Heute ist meine letzte Nacht in dem Volunteer-Haus in Punkaiki, da es morgen nach Franz Josef geht, um dort mein letztes externes Wochenprojekt zu beginnen. In unmittelbarer Umgebung befindet sich auch der Franz Josef Glacier, den wir auf jeden Fall das ein oder andere Mal besichtigen werden.

Zur Feier meines letztens Abends in Punkaiki haben wir heute ein Lagerfeuer gemacht und ich habe mit einer anderen Volunteer Stockbrotteig vorbereitet.



Es ist Ewigkeiten her, dass ich das letzte Mal Stockbrot gegessen habe. Das letzte Lagerfeuer ist leider auch schon eine Weile her, sodass ich es richtig genossen habe und dies ein gelungener Abschied aus Punakaki war. Zu diesem Ort ist zu sagen, dass er wirklich wunderschön ist und mit dem Truman-Track (schon berichtet) und dem kleinen Fluß-Track außergewöhnliche Wanderungen bietet. Der Ort ist mit 60 Einwohnern sehr klein, sodass es keine anderen Attraktionen als die schon genannten Tracks und 2-3 Tracks gibt. Die letzte Woche war vielleicht eine Woche zuviel, da man schon alles in den vorherigen 2 Wochen gesehen und gemacht hat, aber im Großen und Ganzen sollte man auf jeden Fall in Punakaki vorbeischauen, wenn die Möglichkeit dazu besteht.


Erwähnenswert ist, dass ich Mitte dieser Woche eine E-Mail von einer Polizeiwache in der Nähe von Hamilton erhalten habe, inder geschrieben steht, dass sie meinen Backpack gefunden haben. Nun kann ich ihn mit Vorzeigen meines Personalausweises dort abholen. Ich weiß nicht, in welchem Zustand er sich befindet und dies werde ich wohl in nächster Zeit auch nicht herausfinden, da ich nach dem Volunteer-Projekt einen Job als Apfel- und Kiwipflücker ziemlich sicher habe und somit den nächsten Monat weiterhin auf der Südinsel verbringen werde.


Ich bin sehr gespannt, was mit meinem Backpack ist und sobald ich mich auf dem Weg mache diesen abzuholen, werde ich es berichten.

7.4.13 12:58, kommentieren

Punakaiki, das Tor der zur Welt

Hallo und einen schönen guten Morgen an alle meine Freunde und Leser von den Südinsel Neuseelands. Nun erstmal das Wichtigste: das den Engländern bekannte Lied war 99 Luftballons oder wie Pete es ausspricht: neinundneinzig Luuuuftbalongs. Es gibt keinen Gewinner, da Klaus Schummelversuche nicht belohnt werden sollen!

Über den Umweg Christchurch bin ich letzten Freitag in Punakaiki an der Westküste Neuseelands angekommen. Punakaiki ist ein kleines nennen wir es mal „Dorf“ mit 60 Einwohnern. Der ortsansäßige Pub, der gleichzeitig Restaurant, Bar, Hostelrezeption und wohl noch einiges mehr ist, hat jeden Tag bis 21:00 Uhr geöffnet und der nächste Supermarkt liegt 40 Autominuten weg. Was der Ort zu wenig an Einkaufsmöglichkeiten bietet, macht er aber mit einer Menge verschiedener Wanderpfaden mit echt schönen verschiedener Sehenswürdigkeiten wett, dazu aber später etwas mehr.


Nach ein paar Schwierigkeiten bezüglich des Transportes von Picton nach Christchurch (da fragt man schon einen Busfahrer des gleichen Busunternehmens, wo der Bus Richtung Christchurch abfährt und er nennt einem den falschen Startpunkt -.-), kam ich dann doch irgendwann in einer der größten Städte der Südinsel an. Man sieht noch immer die Auswirkungen des starken Erdbebens von vor 2 Jahren, sodass einige kleine Brücken noch nicht begehbar sind und es auch nur wenige Schlafmöglichkeiten gibt, da noch nicht alle Hostels aufgebaut sind. Leider hatte ich dort zu wenig Aufenthalt, um mir die Stadt anzugucken, dies wird aber nachgeholt.

In Punakaiki angekommen wollten wir Samstag gleich einen der schönen Wanderpfad, den Truman-Tramp, ausprobieren, doch da es ein Wanderweg über verschiedene Strände und Klippen ist, muss die Ebbe abgewartet und leider war die an diesem Tag zu hoch, sodass wir beim zweiten Strand halt machen und umkehren mussten.

Eine herrliche Aussicht vom ersten Strand des Truman-Tramps

 

Alternativ sind wir zu den Pancakes-Rocks gegangen: Klippen, die aussehen, als ob man eine Menge Pfannkuchen auf einen Teller gestapelt hat. Dort konnte man nicht nur die Klippen begutachten, sondern auch sehr interessante Naturphänomene, diese zu erklären würde jetzt zu weit führen.

Am Montag begann dann der zweite Teil meines Volunteerprojektes. Hier erlebte ich gleich an meinem ersten Tag ein für nicht mehr möglich gehaltenes Ereignis: ich durfte meinen ersten Baum in Neuseeland pflanzen!!!! Diese Tätigkeit wiederholten wir dann in der Woche mehrfach, dies wurde dann aber durch das mir bekannte weeden und das Aufstellen von Fallen für der Natur schadenen Tiere immer wieder unterbrochen. Bei diesen Arbeiten wird man dauerhaft von den ortsansäßigen Sandflies begleitet. Dies sind unglaublich nervtötende kleine Mücken, die die ganze Zeit um einen schwirren und den einzigen Punkt auf deinen Körper finden, den du nicht mit dem Mückenspray eingesprüht hast. Dementsprechend viele Sandflies-Stiche habe ich auch aufgrund der mangelenden Routine des Einsprühens (siehe Problem Sonnenohrenbrand). Einer dieser Stiche hat sich dann entzündet, doch wegen so einer kleinen Entzündung muss ein gestandener Mann wie ich ja nicht zum Arzt. Doch der Stich war unter weiterer Beobachtung und die Entzündung wuchs am folgenden Tag. Als am Tag darauf noch Schmerzen dazu kamen und eine Nacht mit wenig Schlaf musste der gestandene Mann dann der daheimgebliebenen Leverkusen-Supporterin (hahahaha 2:1 Sieg!!!) versprechen einen Arzt aufzusuchen. Der entzündete Sandflies-Stich stellte sich dann als entzündeter Spinnenbiss raus, sodass ich eigentlich damit rechne in Kürze die Fähigkeiten Spidermans zu erhalten. Gegen die Entzündung habe ich nun Antibiotika und eine spezielle Creme erhalten, sodass sie in spätestens 10 Tagen total abgeschwollen sein sollte!


Die Entzündung konnte mich aber nicht daran hindern, den zweiten Versuch den Truman-Trip zu besiegen, zu unternehmen. Bei dem für mich bisher unbekannten neuseeländischen Regen ging es los zum etwa zweistündigen Trip, bei dem alles dabei war: Klettern, Wandern, Springen, Rutschen, Regen, Sonne, Wind, Strand, Klippen, Höhlen,Wälder... Ein super geiler Trip mit einer herrlichen Aussicht an der letzten Klippe! (die Höhe der Klippe täuscht ein bisschen, es war eigentlich ziemlich hoch ;-) )

 

Heute wird ein ruhiger gemacht, somit wir voller Energie in der nächsten Woche Bäume pflanzen und die neuseeländiche Natur retten können!

3 Kommentare 23.3.13 23:37, kommentieren

Keep calm and celebrate

Was ist new York ohne Sinrata, Wien ohne den Prater, eine Eiszeit ohne Schnee, England ohne Tee oder ein Backpacker ohne Backpack? Hat sich nicht jeder schon mal diese Fragen gestellt? Ich nicht, seit Freitag muss ich mich aber notgedrungen mit der Frage, was ist ein Backbacker ohne Backpack, beschäftigen. Aber alles der Reihe nach:

 

Meine letzte Volunteerwoche auf der Nordinsel begann unspektakulär. Nachdem ich die Wochen vorher unter der Leitung von John, einen sympathischen Weltenbummler mit einem unglaublichen Wissen über die neuseeländische und australische Kultur und Natur, meinen Dienst tat, hatte diesmal Ash die Ehre mit mir und meiner Gruppe zu arbeiten. Wir fuhren also zu unserem Projektort, der Ca. 2 1/2 Stunden von Auckland lag und fingen an zu weeden. Dieses Mal war es ein besonderes Weeding: wir wurden auserkoren am Donnerstag für das Fernsehen, einen Minister und andere vermeintlich wichtige Leute zu weeden, da 20 Millionen Euro in den nächsten 10 Jahren für Projekte zur Erhaltung von einheimischen Pflanzen gespendet wurden. An sich eine gute Sache, zu der sich die wichtigen Leute dann am Donnerstag im Dasein vom Fernsehen gegenseitig gratulieren und vor den Kameras weeden wollten. Als die Reden etc. beendet waren, stürmten die wichtigen Leute nach draußen und fingen wüst an zu weeden und die Kamera hielt voll drauf. Am Anfang war ich echt über das rasche Tempo, was sie an den Tag legten erstaunt. Leider hielten die Kameras dann nicht mehr drauf als wir in den geweedeten Bereichen die von den wichtigen Leuten platt getretenen einheimischen Pflanzen wieder aufrichten mussten. Einige von uns wurden sogar auch während der Arbeit im Fernsehen gezeigt, jedoch wurden hier wohl Leute ausgesucht die nicht ganz so genervt geblickt haben wie Grumpy oder ich, aber für 20 Millionen für die neuseeländische Naturerhaltung erträgt man dies auch. Hier is das Video: http://www.3news.co.nz/Fonterra-DoC-announce-20M-cleanup/tabid/369/articleID/289315/Default.aspx

Die restlichen Tage verbrachten wir neben dem Weeding und der Vorfreude auf Freitag, andem wir Auckland unsicher machen wollten, mit verschiedensten Aktivitäten. Es ging von eine gemütliche Runde Karten-Runde über das gemeinsame Kochen bis hin zur David Hasselhoff-Tent-Party, die die Engländer organisierten, da ja sie ja wissen, das David Hasselhoff in Deutschland mehr als ein Volksheld ist. Nachdem das David Hasselhoff Repertoir aufgebraucht war, durften wir uns noch an dem einzigen deutschen Lied erfreuen, welches sie Deutschland zuordnen konnten. Gern darf spekuliert werden welches es ist, die Auflösung gibt es nächste Woche.

Bevor es Freitag zur Feierei kommen konnte, mussten wir die letzte Hürde in Form der Rückfahrt nehmen. Diese war jedoch nicht so einfach wie man meint, da sich dort das Grauen eines jeden Backpackers abspielte: mein Backpack verabschiedete sich vom wohl nicht richtig verschlossenen Anhänger, sodass ich quasi ohne Klamotten darstehe. Meine Papiere hatte ich glücklicherweise am Mann und meinen Laptop im Office - ich alter Fuchs! Wie genau es nun weitergeht steht noch nicht fest, da wir erstmal noch auf den ehrlichen Finder hoffen, aber ich bin erstmal soweit ausgestattet (dank Inga sogar mit einem Schlafsack), dass ich überleben kann. Aber ein Gutes hat die Sache ja: nun weiß ich, dass eine Gepäckversicherung sinnvoll gewesen wäre.

Getreu des Mottos in meiner Überschrift ging es dann ins Wochenende, ich lasse mir ja nicht von so einem kleinen Missgeschick die Feierei versauen. Wir feierten als ob es kein Morgen mehr gäbe und leider gab es auch keinen gemeinsamen Morgen mehr, da sich nun auch die letzten 6 von insgesamt 9 aus meinem zweiwöchigen Projekt, die teilweise noch nachts geflogen sind, aus Neuseeland verabschiedeten! Ich möchte mich hier nochmal bei allen für die Wochen bedanken und bevor es Googletranslator falsch übersetzt (die nicht deutschsprachigen wollten auch mal in den Blog gucken):

Thank you guys! It was a great time and I'm proud and happy to know such amazing guys!

Where is Pete?!

Das Wochenende verbrachte ich dann in Okhaune. Es gibt ja genügend Orte, über die man sagt hier liegt der Hund begraben, aber in Okhaune liegt dann wohl der kleinste Hund begraben. Aber Lennart und ich trafen uns nicht in Okhaune, um das Dorfleben der Neuseeländer zu betrachten, sondern wir wollten mit dem Kanu auf den Whanganui-River mit einigen Stromschnellen, atemberaubenden Wasserfällen und einer super Landschaft. Leider hielt meine kleine Pechsträhne an: der Fluss hatte aufgrund des zu geringen Niederschlages ziemlichen Wassertiefstand, sodass es wirklich nur ein paar sehr wenige Stromschnellen gab und die Wasserfälle hatten eher die Ausmaße der Wassermassen, die das Ende einer Regenrinne verließen. Zu diesem Umstand kam dann leider noch, dass am Morgen des zweiten Tages der 3-tägigen Tour Lennarts Knie dicker und dicker wurde, sodass viele Leute (eingeschlossen mir) sich aufgefordert fühlten eine Diagnose abzugeben. Diese gingen in die verschiedensten Richtungen, doch ich als Kreuzbandexperte schloß ein Riss dieses aus, womit ich auch, anders als der Arzt bei meiner ersten Diagnose, Recht behielt: Lennart hatte mehrere kleinere Wunden am Bein, die sich entzündeten und die Entzündung zog nun ins Knie hoch.

 

 

Da war das Knie noch. Böse Zungen behaupten, die Krankheit kam von dem HSV-Trikot...

 

Doch nun gab es eine Schwierigkeit, der Kanutrip dauert eigentlich drei Tage lang und es gibt vorher auch keine einzige Straße an der wir abgeholt werden konnten. An Handy- oder Internetempfang war nicht zu denken, nur auf den Campingplätzen gab es Funk, jedoch hatten wir unseren schon verlassen und ein paar der wenigen Stromschnellen passiert, sodass es keinen Weg zurück gab. Da wir den Trip auf eigene Faust gebucht hatten, hatten wir auch keinen direkten Ansprechpartner, es gab zwar genügend andere Guidetouren, aber diese wollten wir erst nicht ansprechen (also habt keine Angst, es ist immer jemand in der Nähe der helfen kann ;-) ). Dazu kam, dass ich den zweiten Tag dann noch ein bisschen mehr reinhauen durfte, da Lennarts Kräfte verständlicherweise doch ein bisschen nachließen. Nach Ca. 25 km sahen wir dann endlich eine mögliche Rettung: ein leeres Jet-Boot. Alle, die sich nun auf ein Kurzschließen des Jet-Boots mit einer krassen Verfolgungsjagd auf dem Fluss gefreut haben, muss ich enttäuschen. Wo das Jet-Boot geparkt hat, war eine große Aussichtsplattform, auf die nicht nur Kanuten wollten sondern auch Menschen, die dem Wassersport nicht so zu getan waren, sodass dort ein Auflauf an Menschen war. Wir fragten also einen Guide, der in der Nacht zuvor mit einer Schulklasse auf dem gleichen Campingplatz wie wir nächtigte, wo die Jet-Boot-Besatzung hin ist. Nachdem wir ihm den Grund nannten, brauchten wir uns quasi um nichts mehr kümmern. Ein super Typ (und dazu wohl der Traum aller Schwiegermütter), der extra von den USA ins langweilige Okhaune gezogen ist, weil er den Wassersport so liebt. Nun wurden wir samt Kanu, unserer Ausrüstung und anderen Touristen per Jet-Boot zu einer befahrbaren Straße gebracht, dort aufgepickt und zurück nach Okhaune gefahren. Da das nächste Krankenhaus über 100 km weg war und der letzte Bus schon gefahren war, standen wir vor einem neuen Problem. Doch unser Kanuverleih, der sowohl Shuttleunternehmen sowie Autovermietung in Okhaune ist, hätte Lennart für 250 - 300 Dollar (je nach Wartezeit noch mehr) zum Krankenhaus gefahren. Ein Auto zu mieten, kostet mit Sprit aber nur etwa 130 Dollar und somit durfte ich das erste Mal in meinem Leben nicht nur in einem Land, wo Linksverkehr herrscht, fahren sondern auch das erste Mal vor einem Lenker eines Automatikautos sitzen. Ich habe es geschafft und sitze nun im Bus nach Wellington, von dort aus geht es dann morgen weiter nach Christchurch, wo dann am Freitag mein Projekt auf der Südinsel beginnt. Lennart musste erstmal im Krankenhaus bleiben. Gute Besserung auf diesem Weg an dich!

Wie man liest, ist immer etwas in Neuseeland los, aber die Leute sind hier sehr hilfsbereit, ohne dass man sie groß bitten muss. Selbst der verlorene Bagpack und der Kanustreß können einem hier wiederfahren, es überwiegt trotzdem das positive Gefühl in einem so wunderschönen Land zu sein! Und jetzt auf, alle sind gefragt: wer als erstes das deutsche Lied, welches Pete und Alex bekannt war, errät, kriegt eine Überraschung aus Neuseeland!

6 Kommentare 13.3.13 09:31, kommentieren

Bay of Islands

Wir befinden uns gerade auf dem Rückweg von der Bay of Islands und dieses Wochenende war so phänomenal, dass es einen eigenen Blogeintrag verdient hat!

 

Am Freitag war für uns ein reiner Travel-Tag, da wir morgens sozusagen vom äußersten Süden der Nordinsel in unser VolunteerHaus nach Auckland gefahren sind und nach einem 20-minütigen Aufenthalt dort weiter in den Norden der Nordinsel gefahren sind. Doch schon die bequemen Betten in unserem Hostel "adventurer Bay" ließen darauf schließen, dass dieses Wochenende nur gut werden kann. Nach einer kurzen aber erholsamen Nacht begann der erste Teil eines Bootstrips, der uns allen lange in Erinnerung bleiben wird. Um es kurz zu machen und die Frage meines vorherigen Blogeintrags zu beantworten: ja, ich bin wohl ein Glückskind. Wir fuhren in eine Bucht, in der häufig Delfine in ihrer natürlichen Umgebung anzutreffen sind. Und tatsächlich waren dort um die 13 Delfine, die keine Probleme damit hatten 30 cm an einen heranzuschwimmen und ein paar Meter mit dir zu tauchen. In diesem Moment wird einem erst bewusst, was für atemberaubende, umgängliche und elegante Tiere diese Delfine sind und ich möchte gar nicht wissen, wie ungelenk und steif meine Schwimmversuche neben diesen aussehen mussten. Eine intensive Google-Recherche nach Gesetztestexten über die Haltung eines Delfines in einem privaten deutschen Haushalt hat leider nichts erbracht, sodass ich diese wohl oder übel in Neuseeland lassen muss... Nachdem ich wieder am Boot war und bei einer Tasse Kaffee diese Momente verarbeiten wollte, dachte ich, die Delfinshow wäre zu Ende, aber die Tiere wollten uns an diesem Tag das ganz große Spektakel bieten! Auf dem Weg zu unserem zweiten Trip, einer Tour auf einem Segelboot, überraschten uns die Delfine mit einer unglaublichen Showeinlage, in dem sie rund um unser Schiff aus den Wasser sprangen, sich in der Luft kreuzten, sich vom Sog unseres Schiffes mitziehen ließen, uns mit Wasser nass spritzten und andere Faxen machten.

Den zweiten Teil des Tages ließen wir dann auf dem Segelboot mit unseren beiden unglaublich sympathischen Leitern Tom und Kerry ausklingen. Nach einem leckeren Mittagessen, konnte man dann unter Anleitung der beiden Segel setzen, das Segelboot (schon ein etwas größeres Kaliber) lenken etc. Jedoch stand hier Erholung und die Besichtigung der kleinen Inseln im Vordergrund und bei diesem Wetter und leckeren Kaltgetränken konnte man die Tour auch nur genießen. Falls irgendjemand diesen Blogeintrag liest und Blut geleckt hat, darf er mich gern bzgl.der Kontaktdaten etc. anschreiben. Abends ließen wir den Tag dann in unserem Hostel mit anderen Bewohnern ruhig ausklingen, da es Sonntagmorgen schon wieder früh los ging...

Nach meinem Bungeesprung am dritten Tag in Auckland hat mich der Nervenkitzel gepackt. Morgens um 08:00 wurden wir vom Hostel abgeholt und es ging in die Berge, da zwei Weggefährtinnen und ich auf die wahnwitzige Idee kamen uns aus knapp 4 km Höhe aus einem Flugzeug zu stürzen. Das Wetter machte uns am Morgen noch einen Strich durch die Rechnung, doch am späten Mittag ging es dann gen Himmel. Als ich das erste Mal vermutete, die angestrebte Höhe erreicht zu haben, berichtete mein Springpartner Andy, dass wir nun gerade ein Viertel der Höhe erreicht haben... Als dann endlich das Zeichen kam, die Springsbrille aufzusetzen, wussten wir, es geht gleich los. Was einem in diesen Moment für Gefühle heimsuchen, kann man gar nicht beschreiben - man muss es selbst erlebt haben. Ich war in diesem Flugzeug die zweite Person, die springen durfte, konnte mir also noch ansehen, wie Vicky sich in knapp 4 km Höhe drehte. Dabei war nicht Vicky, die Person, die am lautesten schrie als sie das Flugzeug verließ, sondern Inga, die noch nach mir dran war, kreischte aus vollem Halse. Als Andy und ich dann aus dem Flugzeug sprangen und den 20-sekündigen freien Fall genoßen, hatte man nicht das Gefühl zu fallen, sondern zu fliegen. Ein unglauberlicher Adrenalinkick und wenn dann der Fallschirm gezogen wird hat man auch neben dem Lenken des Fallschirmes Zeit die unglaubliche Aussicht zu genießen. Wer war nochmal dieser Felix Baumgartner?

Dieses war auf jeden Fall eines meiner abenteuerreichsten Wochenenden, die ich bisher erlebt habe, und mit Sicherheit das beste Wochenende in Neuseeland. Ein Highlight jagte das andere und man kann gar nicht sagen, welches besser oder geschweige denn schlechter war. Ich kann einfach nur jedem empfehlen zu den Bay of Islands zu fahren und dort ein bisschen Geld zu investieren - ich wäre gern länger geblieben, aber meine letzte Volunteer-Woche auf den Nordinseln beginnt nun.

3.3.13 08:25, kommentieren

in the middle of f****** nowhere

Vorwort: Aufgrund der Anwesenheit einiger Menschen, dessen Einverständnis ich nicht zur namentlichen Nennung in meinem Blog habe (und ich keine Lust habe sie zu fragen), werden in diesem Eintrag ausschließlich unsere von der Gruppe gewählten liebevoll gemeinten Spitznamen genannt. Die Namen wurden größten Teils von Grumpy (einem native speaker) ausgewählt, ich habe also keinerlei Einfluss auf die Namen.

Da wir unsere Arbeit im Bushipark erledigt hatten, verließen wir diesen in eine mir unbekannte Richtung. Nach einer langen Fahrt, in der Gollum meine Schulter dauerhaft als Kopfkissen missbrauchte, kamen wir dann an und auf Nachfrage von mir, wo wir uns gerade befinden, kam: in the middle of f****** nowhere. Diesen Ort kann ich allen weiterempfehlen, die eine ruhige Kugel ohne Handy und Internetempfang sowie ohne TV schieben wollen. Dies ist unsere Wochenresidenz, der wir aber noch einen Tag Richtung Hauptstadt Wellington entfliehen durften. Unseren Hoffnungen an unseren einzig freien Tag in der Woche ein bisschen auf Tour zu gehen, wurde leider durch das konsequente Nicht-öffnen der Clubs (es war halt Sonntag) zerstört. Jedoch durften wir uns dann im Hostel an dem durch Fuckly beigebrachten Kartenspiel "Kings" und eins / zwei Bier erfreuen. Am darauffolgenden Tag gab es dann das übliche sightseeing aber auch eine nicht enden wollende Tour durch kleine Touristenläden, der ich irgendwann ent- und genervt den Rücken zuwandt und mir das Nationalmuseum te Papa anguckte. Dort kann man einige Zeit verbringen, da es verschiedene interessante Bereiche enthält und sogar ein Erdbeben aus den 70ern mit Originalradioaufnahmen etc. nachgestellt wird.

In the middle of f****** nowhere wieder angekommen, hatte man den Eindruck, dass wir die ersten Volunteers in diesem Gebiet waren, was aber nicht unbedingt als schlecht aufzufassen ist: Gegen unserer Gewohnheit wurden wir mit frisch zubereiteten Lunch (für mittags werden normalerweise Sandwiches vorbereitet und abends wird dann frisch gegessen) und Kaltgetränken verwöhnt. Außerdem kam die lokale Presse um uns zu interviewen und Fotos von uns zu machen, jedoch konnten Pferdeschlecker und ich uns mehr oder weniger erfolgreich verstecken. Jedoch war nicht nur die Presse an diesem Tag zu Besuch, sondern es bespaßte uns auch noch der junge Hund vom Ranger bei der Arbeit, der eine besondere Beziehung zu Stinky aufbauen wollte. Stinky jedoch erwiderte die Liebe nicht auf diese Art und Weise, sodass es in diesem Fall leider zu keiner Lovestory kam. Da wir uns jedoch an diesem Tag auf einer Ranch befanden und alles für eine Hochzeitsgesellschaft vorbereitet war, traute ich dann kurzerhand noch zwei unserer Gruppenmitglieder, die aufgrund der Tatsache kurz vor Reisebeginn unabhängig voneinander den gleichen H&M-Pulli gekauft zu haben eine Seelenverwandtschaft wittern. Endlich: Gollum und Smeagol finden zueinander

 

Am zweiten Tag durften wir in dem Garten einer Grundschule arbeiten, in der uns zeitweise Schulklassen unterstützten. Pferdeschlecker und ich konnten uns wieder einmal aus der Affäre ziehen, indem wir uns woanders Arbeit suchten. Grumpy jedoch bemerkte unsere Flucht zu spät, sodass er sich der Klasse stellen musste und sich als hervorragende Nanny outete, sodass er nun zwei Rufnamen hat, auf die er hört. In der Mittagspause war es dann unmöglich den Kindern aus dem Weg zu gehen, sodass mir meine Grenzen aufgezeigt wurden: Auf dem Cityroller gebe ich meiner Meinung noch eine sehr gute Figur ab, die Stelzen jedoch überfordern mich total.

Am letzen Tag in the middle of f****** nowhere warteten wir dann vergeblich auf unseren Ranger, sodass wir leider nach einer langen Suche nach dem Ranger und einer noch längeren Suche nach Arbeit eine Wasserpistolenschlacht anfingen. Als diese dann beigelgt und Frieden geschlossen wurde, fingen die Frauen an sich als Friedenbeiweis gegenseitig die Haare zu machen. Nun war auch dem letzten involvierten Kämpfer klar: dies ist kein Burgfrieden, sondern ein echtes Bekenntnis zur Friedenshaltung. Heute Nachmittag geht es wieder an einen kleinen Fluss mit unglaublich klarem Wasser, an dem wir dann unseren harten Tag ausklingen können. Am Wochenende fahren wir dann Richtung Bay of Islands, dort kann man laut Erzählungen verschiedene seltene Wassertiere sehen und mit Glück auch mit ihnen schwimmen - nun wird sich rausstellen, ob ich ein Glückskind bin.

28.2.13 00:59, kommentieren