Neuigkeiten aus dem Bushi-Camp, Verfassers. Clara Zeiske, Katharina aus Bonn und Koblenz

Ihr wollt erfahren, was Manu seit seinem letzten Blogeintrag so alles wiederfahren ist? Da gibt es eigtlich eine ganze Menge zu erzählen... Er hat Rotorua mit allen Sinnen genießen dürfen, ist an Modor vorbeigefahren und hat gefühlte 10 Mal seine Sonnencreme/Sonnenbrille verloren. All das könnte Manu in allen Einzelheiten berichten, aber der faule Sack sitzt hier neben mir im Bus, hört Musik und liest dieses Buch über eine Pseudoehe.

Na gut Manu, dann schreib ich halt deine ganzen Abenteuer auf! Der gute Manu hat eine ganze Menge eigene Seiten, findet ihr nicht? Er kann Schmetterlinge bestimmen(Einwurf Manu: der Name war erfunden), trägt die Handtaschen seiner Begleiterinnen, wenn sie nicht mehr können (Einwurf Manu: wenn ich sie trage, werden es Männerhandtaschen) und singt Shakira Lieder vor sich hin (Einwurf Manu: das ist total aus dem Zusammenhang gerissen). Ein großer Spaß für alle. Aber genug davon, es folgt ein detaillierter Bericht der vergangenen Tage. Das x Base, in dem Manu mit dem Rest der Gruppe abgestiegen ist, war wohl der Inbegriff eines Hostels. Laute Musik aus der Bar nebenan, überall junge Menschen mit Ipads und Smartphones in den Gängen auf der verzweifelten Suche nach ein paar Strahlen WLAN und ein mehr oder weniger sauberer Pool im Außenbereich, in den ist Manu am nächsten Morgen auch gleich reingehüpft. Nach der Erfrischung am Morgen und einer für Manu nicht enden wollenden Suche nach einer perfekten aber nicht allzu teuren Haarkur für eine seiner Begleiterinnen, kamen wir dann doch irgendwann am Rotorua-See an und alle Anstregungen waren vergessen. Es bot sich uns doch ein beeindruckender Anblick (siehe Manus Post auf FB). Gegen 7 Uhr abends haben wir uns dann auf den Weg ins nahegelegene Maori Dorf gemacht. Dort angekommen folgte nach langer Wartezeit und kurzer Vorrede eine beeindruckende Showeinlage aus Tanz, Gesang und Wissen präsentiert von Maori Häuptling Hatsu und seiner Crew. All das hat Manu aus den hinteren Reihen beobachten dürfen, er hat nicht mitbekommen, dass wir - als Ehrengäste- ganz vorne Platz nehmen durften. Aus unserer kleinen Gruppe wurde nämlich Tim als der Häuptling ernannt. Er musste alle Zuschauer auf der Bühne vertreten und sich den Respekt der Maori verdienen. Trotzdem war Manu einer der wenigen Besucher, der in den Genuss kam eine traditionellen Maori-Begrüßung zu erhalten Nach der Show gab es ein großes Buffett mit den traditionell zubereiteten Gerichten der Maori. Alle haben gut gegessen.

Den Sonntag konnte Manu leider weniger genießen, denn wir hatten eine Tour nach Wai-O-Tapu gebucht, Ort der heißen Quellen und rauchenden Krater. Leider waren diese auch sehr geruchsintensiv, sodass man Manu die meiste Zeit mit Tränen in den Augen und Tshirt vor der Nase antreffen konnte. Zur Erholung gab es ein Milchshake. Nachdem er dann auch wieder unter den Lebenden war und die warnenden Worte von Kjell ("wenn ich mich recht erinnere stinkt Rotorua" sich als wahr entpuppten, ging es wieder zurück und ZACK war es rum, das Rotorua Wochenende.

Der Rückweg verlief unspektakulär und den Sonntagabend ließen wir gemütlich mit dem zweiten Teil von Hostel ausklingen. Uh! Manu hat gleich sein Kapitel fertig gelesen und möchte jetzt bestimmt von seiner spannenden Woche im Bibelcamp in Foxton berichten. Dann mal los Manu!

Vielen dank für die wärmenden Worte... Am Montag nahmen wir dann die 7stündige Autofahrt nach Foxton auf uns, wo wir in einem Bibelcamp nächtigen durften. In Foxton verrichteten wir dann das schon übliche Weeding, aber auch schon Weeding für Fortgeschrittene: mit Gummistiefeln bewaffnet stiegen wir in einen Graben und führten dort unseren Kampf gegen das Unkraut weiter. Auch die Schlange, die mein Zimmernachbar zwischenzeitlich überraschender Weise anstatt der Pflanze in der Hand hielt, konnte unsere Mission nicht verhindern, sodass ein weiterer Graben in Neuseeland nun frei von Unkraut (und vielleicht auch von Schlangen?!) ist. Zur Belohnung durften wir am Ende des Tages an einem grandiosen Strand unseren Feierabend genießen und fanden aufgrund der Abneigung eines Engländers gegenüber Sand danach einen mit Lasagne fertig gedeckten Tisch im Bibelcamp vor. Heute sind wir weiter zum Bushi-Park gefahren und wohnen hier in einem größeren Schrebergarten-Haus neben einer riesigen Villa. Aufgrund der Horrorfilm-Qualität wurden auch schon einige Szenarien von meinen Mitbewohnern durchgegangen, die allesamt nicht gut für ausgehen. 

1 Kommentar 21.2.13 19:55, kommentieren

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Weeding in Neuseeland

Die erste Arbeitswoche ist nun endlich geschafft! Nun gönnen ein paar Volunteers und ich uns was und fahren nach Rotorua. Rotorua ist ein Kurort mit dem zweitgrößten See Neuseelands und soll eine wunderschöne Landschaft haben - ich bin gespannt und werde berichten! Brian ist wieder aufgetaucht! Er ist ohne jemanden etwas zu sagen übers Wochenende weggefahren. Mehr als zwei Sätze konnte ich aber nicht mit ihm wechseln, da er die ganze Woche auf einem anderen Projekt war und nun schon wieder nach Korea geflogen ist. Die erste Arbeitswoche war sehr anstrengend, aber es hat auch Spaß gebracht bei so einem guten Wetter und der teilweisen echt schönen Flora draußen zu arbeiten. Den größten Teil der Zeit müssen wir "weeden". Das hört sich erstmal gut an, bedeutet aber eigentlich nichts anderes als Unkraut jähten. Da in Neuseeland jede ausländische Pflanze als Unkraut angesehen wird, ist es nicht unüblich Bäume oder große Büsche zu weeden, was natürlich am meisten Spaß bringt, weil man schnell Resultate sieht. Meinen Ohrensonnenbrand habe ich mittlerweile auch in Griff bekommen, da ich nun nach einigen Tagen Routine im Eincremen bekommen habe. Ich mach das deutsche Wetter für den Sonnenbrand verantwortlich, da ich in Deutschland einfach nicht in die Situation komme mich eincremen zu müssen. Es gibt noch ein weiteres Sonnenbrandopfer(auch deutscher Nationalität, das kann kein Zufall sein!) in meiner Volunteergruppe, dem ich dann aber heldenhaft mit der Special Aftersun-Lotion aus Ecuador (hier möchte ich meinen Eltern Dank ausprechen) zur Seite stand und Schlimmeres verhindert habe. Dafür habe ich dann ein Stück Kuchen in Herzform (böse Zungen behaupten es wäre ein ganz normales Stück gewesen) bekommen. Dies war mein ganz besonderes Valentinstag-Erlebnis. Die nächsten zwei Wochen werde ich in einem Waldstück nahe der Hauptstadt Wellingtion mein Unwesen treiben, mal gucken, was ich da so erlebe...

1 Kommentar 15.2.13 10:00, kommentieren

Wo ist Brian?

Nach der ersten halben Woche (und meinem dritten Blog-Eintrag - wer hätte das gedacht?!) habe ich hier schon einiges erlebt! Am Freitag war nicht wie von mir angenommen Projektbeginn, sondern nur das Einführungsgespräch und morgen beginnt das Projekt dann wirklich und ich werde in der ersten Woche in verschiedenen Naturparks rund um Auckland mein Unwesen treiben. Da das Einführungsgespräch doch nicht solange ging wie erwartet und ich einer anderen anderen Volunteer-Beginnerin mitteilte, dass ich irgendwann gerne einmal Bungee springen würde, buchte sie kurzerhand für eine Stunde später den Bungeesprung, sodass ich am Nachmittag aus 40 Meter auf das offene Meer sprang und den Pazifik küsste. Ein Video davon existiert auch, dieses werde ich bei Gelegenheit noch im Blog hochladen. Gestern haben wir dann das überragende Wetter genoßen und sind auf eine der vielen kleinen Insel rund um Auckland gefahren. Ich könnte genügend Bilder davon hochladen, doch diese würden nicht im Entferntensten diesen überragenden Ausblick oder den außergewöhnlichen Strand wiederspiegeln, daher lasse ich es und empfehle jeden einfach selber hierher zu fahren. Ein Zimmernachbar von mir ist seit Freitag 18:00 Uhr (Ortszeit Auckland: Sonntag 12:00 Uhr) verschwunden. Er hat das Einführungsgespräch mitgemacht, hat ein bisschen von seinem damaligen Bungeesprung erzählt, als ich ihm aber das Video von meiner Heldentat zeigen wollte, war er verschwunden, seine Sachen sind aber noch hier. Ich werde berichten sobald es etwas Neues von Brian gibt. Auf das es morgen wirklich los geht und der Ohren-Sonnenbrand(man kann halt mal vergessen die Ohren einzucremen) weggeht.

10.2.13 02:40, kommentieren

Dubai - Australien - Neuseeland

Nach 29 Stunden Flug sind wir nun endlich in Auckland angekommen! Einige nette Annekdoten fingen schon auf dem ersten Flug an: Die Sitznachbarin meines Zimmernachbarn fand ihn so unsympathisch, dass sie ihn durch 3-Stündiges Erbrechen nicht nur den Flug, sondern auch das Essen versaute. Weiterhin durften wir feststellen, dass Dubai genug Geld hat, um die höchsten Gebäude der Welt, klimatisierte Fußballstadien und eine 24 Stunden Rundum-Reinigung des Flughafens zu finanzieren, aber nicht annähernd genügend Sitzplätze für die Fluggäste haben. Kurzerhand benahmen wir uns wie erfahrende Backpacker und blockierten einen kompletten Gang mit einem Sitzstreik, bei dem sich auch erfahrende Geschäfstmänner zu uns gesellten. Die ersten Tage (bei 20-30 Grad) konnten wir leider nur bedingt am Wasser verbringen, da viel Organisatorisches zu leisten ist. Morgen beginnen die Vorbereitungen für das Volunteer-Projekt. Dank Inga, die einzige der 11 anderen Menschen, die mit mir das Volunteer-Projket macht, weiß ich nun, dass ich morgen früh um 10 ausgecheckt haben muss und um 11 Uhr die Einweisung beginnt - danke Inga :-) Positiv zu erwähnen ist außerdem, dass nicht alle Neuseeländer nur auf Rugby oder Cricket stehen. Bei Simkarten kaufen outete sich der Verkäufer als Arsenal-Fan, der (zu Recht) viel Angst vor dem Championsleauge-Spiel gegen uns hat. Morgen gehts endlich los, dann werden die schönen Seiten Neuseelands entdeckt, da hab ich Bock drauf - deswegen bin ich hier!

1 Kommentar 7.2.13 10:38, kommentieren

Den Bitten von mehreren Personen sie mit einem Blog auf dem Laufenden zu halten, komme ich nun nach. Ich hoffe ich werde diesen auch in Neuseeland akutalisieren und euch paar nette Annektdoten erzählen können. Aber nun komme ich erstmal zu meinen Vorbereitungen:

 

Nachdem ich Hamburg mit kleineren und größeren Schwierigkeiten verlassen habe und nach einer komplizierten Wohnungsübergabe auch noch einer hinterlistigen Katzenattacke entkommen bin (Katzen-Flo und ich haben aber nächsten Tag wieder Frieden geschlossen), bin ich nun in Wilhelmshaven angekommen und kann mich den letzten Vorbereitungen für mein Volunteer-Projekt mit anschließendem Work and Travel widmen. Dabei setze ich einen großen Teil meiner Hoffnung auf eine rechtzeitige Lieferung von Amazon, ohne die es sehr schwer wird in Neuseeland zu überleben.

Am Montag um 20.15 werde ich dann Deutschland von Frankfurt aus Richtung Auckland mit einem Zwischenstopp in Dubai verlassen und mein 4 wöchiges Volunteer-Projekt auf der Nordinsel anfangen und anschließend 4 Wochen auf den Südinseln weiterführen. Was dort genau meine Aufgaben sind, kann ich noch nicht sagen, ich werde mich überraschen lassen.

Die letzte Woche habe ich mich dann doch recht würdevoll aus Hamburg verabschiedet, vielleicht nicht bei meinen Nachbarn, die sehr unter meinen Feiern und fußballerischen Fähigkeiten in der Nacht leiden mussten, aber bei meinen Partygästen und meinem obdachlosen neuem Fußball-Coach, von dessen Erfahrung nicht nur ich zerren durfte. Den anschließdenen Erfolg wurde dann ausgiebig mit meiner Kamerafrau im Juice-Club gefeiert. Samstag gibt es dann hier noch einen Sit-in mit ein paar wenigen Alt-Wilhelmshavenern und der zweitbesten Auszubildenen im Dialogmarketing aus Hamburg.

Großen Dank möchte ich hierbei nochmal allen Umzugshelfer, egal ob in passiver Form wie z.B. der Bereitstellung von Stauraum oder einem Schlafplatz im wunderschönen Wedel(teilweise mit meinen Bayern-Accessoires dekoriert, damit ich mich wohl fühle) oder aktiver Form, aussprechen.

 

Das letzte Bild von mir aus dem Raum Hamburg seht ihr unten. Nun gehen die Vorbereitungen weiter, also auf ein gutes Gelingen!

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1 Kommentar 30.1.13 19:17, kommentieren