Punakaiki, das Tor der zur Welt

Hallo und einen schönen guten Morgen an alle meine Freunde und Leser von den Südinsel Neuseelands. Nun erstmal das Wichtigste: das den Engländern bekannte Lied war 99 Luftballons oder wie Pete es ausspricht: neinundneinzig Luuuuftbalongs. Es gibt keinen Gewinner, da Klaus Schummelversuche nicht belohnt werden sollen!

Über den Umweg Christchurch bin ich letzten Freitag in Punakaiki an der Westküste Neuseelands angekommen. Punakaiki ist ein kleines nennen wir es mal „Dorf“ mit 60 Einwohnern. Der ortsansäßige Pub, der gleichzeitig Restaurant, Bar, Hostelrezeption und wohl noch einiges mehr ist, hat jeden Tag bis 21:00 Uhr geöffnet und der nächste Supermarkt liegt 40 Autominuten weg. Was der Ort zu wenig an Einkaufsmöglichkeiten bietet, macht er aber mit einer Menge verschiedener Wanderpfaden mit echt schönen verschiedener Sehenswürdigkeiten wett, dazu aber später etwas mehr.


Nach ein paar Schwierigkeiten bezüglich des Transportes von Picton nach Christchurch (da fragt man schon einen Busfahrer des gleichen Busunternehmens, wo der Bus Richtung Christchurch abfährt und er nennt einem den falschen Startpunkt -.-), kam ich dann doch irgendwann in einer der größten Städte der Südinsel an. Man sieht noch immer die Auswirkungen des starken Erdbebens von vor 2 Jahren, sodass einige kleine Brücken noch nicht begehbar sind und es auch nur wenige Schlafmöglichkeiten gibt, da noch nicht alle Hostels aufgebaut sind. Leider hatte ich dort zu wenig Aufenthalt, um mir die Stadt anzugucken, dies wird aber nachgeholt.

In Punakaiki angekommen wollten wir Samstag gleich einen der schönen Wanderpfad, den Truman-Tramp, ausprobieren, doch da es ein Wanderweg über verschiedene Strände und Klippen ist, muss die Ebbe abgewartet und leider war die an diesem Tag zu hoch, sodass wir beim zweiten Strand halt machen und umkehren mussten.

Eine herrliche Aussicht vom ersten Strand des Truman-Tramps

 

Alternativ sind wir zu den Pancakes-Rocks gegangen: Klippen, die aussehen, als ob man eine Menge Pfannkuchen auf einen Teller gestapelt hat. Dort konnte man nicht nur die Klippen begutachten, sondern auch sehr interessante Naturphänomene, diese zu erklären würde jetzt zu weit führen.

Am Montag begann dann der zweite Teil meines Volunteerprojektes. Hier erlebte ich gleich an meinem ersten Tag ein für nicht mehr möglich gehaltenes Ereignis: ich durfte meinen ersten Baum in Neuseeland pflanzen!!!! Diese Tätigkeit wiederholten wir dann in der Woche mehrfach, dies wurde dann aber durch das mir bekannte weeden und das Aufstellen von Fallen für der Natur schadenen Tiere immer wieder unterbrochen. Bei diesen Arbeiten wird man dauerhaft von den ortsansäßigen Sandflies begleitet. Dies sind unglaublich nervtötende kleine Mücken, die die ganze Zeit um einen schwirren und den einzigen Punkt auf deinen Körper finden, den du nicht mit dem Mückenspray eingesprüht hast. Dementsprechend viele Sandflies-Stiche habe ich auch aufgrund der mangelenden Routine des Einsprühens (siehe Problem Sonnenohrenbrand). Einer dieser Stiche hat sich dann entzündet, doch wegen so einer kleinen Entzündung muss ein gestandener Mann wie ich ja nicht zum Arzt. Doch der Stich war unter weiterer Beobachtung und die Entzündung wuchs am folgenden Tag. Als am Tag darauf noch Schmerzen dazu kamen und eine Nacht mit wenig Schlaf musste der gestandene Mann dann der daheimgebliebenen Leverkusen-Supporterin (hahahaha 2:1 Sieg!!!) versprechen einen Arzt aufzusuchen. Der entzündete Sandflies-Stich stellte sich dann als entzündeter Spinnenbiss raus, sodass ich eigentlich damit rechne in Kürze die Fähigkeiten Spidermans zu erhalten. Gegen die Entzündung habe ich nun Antibiotika und eine spezielle Creme erhalten, sodass sie in spätestens 10 Tagen total abgeschwollen sein sollte!


Die Entzündung konnte mich aber nicht daran hindern, den zweiten Versuch den Truman-Trip zu besiegen, zu unternehmen. Bei dem für mich bisher unbekannten neuseeländischen Regen ging es los zum etwa zweistündigen Trip, bei dem alles dabei war: Klettern, Wandern, Springen, Rutschen, Regen, Sonne, Wind, Strand, Klippen, Höhlen,Wälder... Ein super geiler Trip mit einer herrlichen Aussicht an der letzten Klippe! (die Höhe der Klippe täuscht ein bisschen, es war eigentlich ziemlich hoch ;-) )

 

Heute wird ein ruhiger gemacht, somit wir voller Energie in der nächsten Woche Bäume pflanzen und die neuseeländiche Natur retten können!

23.3.13 23:37

Letzte Einträge: Arbeit macht den Tag kaputt, Arbeit mach den Tag immer noch kaputt, Die Herzchen auf der Pinnwand-Theorie, Reisen, Reisen, Reisen, Eine Reise neigt sich dem Ende, Der Kulturschock

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Klaus (24.3.13 00:12)
Aha,aus pädagogischen Gründen bekomme ich also nicht den mir zustehenden Preis! Vielleicht überlegst du es dir ja noch anders, ansonsten würde ich mich gezwungen sehen, die Wahrheit über den angeblichen Spinnenbiss ans Licht zu bringen..


Manu (24.3.13 04:27)
Ich weiß zwar nicht, welche Wahrheit du meinst, aber vielleicht ist ja schon was unterwegs... ;-)


Julia (25.3.13 13:00)
cool manu! hört sich alles immer ziemlich spannend an pass gut auf dich auf!
am kommenden wochenende ist ja ostern, da sind alle wohl wieder mal in whv! werden aber ganz sicher einen auf dich trinken )) bis bald

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