Das Ende des Volunteer-Projektes

Ich habe es schon immer geahnt, nun dringt es langsam auch an die Außenwelt: in mir stecken heldenhafte Züge, die ab und an mal zum Vorschein kommen. Diese These basiert auf der Tatsache, dass ich und eine andere Volunteer auserwählt worden sind, denn 100.000 Baum in der Area Punakaiki zu pflanzen.



Hier war wieder einmal die Presse vor Ort, sodass ich mich langsam gestalkt fühle, da es nun das dritte Mal innerhalb der 8 Wochen Projekt ist, dass die Presse uns besucht und Fotos oder Aufnahmen für das Fernsehen gemacht hat. Den Zeitungsartikel habe ich leider noch nicht gelesen, aber ich denke, dass unser Standortleiter, der das Projekt mitgegründet hat und seit 4 Jahren sowohl Organisatior ist als auch mit in den Areas arbeitet, zu Recht sehr stolz auf seine Arbeit ist und von der weiteren Planung in diesem Projekt berichtet.


Heute ist meine letzte Nacht in dem Volunteer-Haus in Punkaiki, da es morgen nach Franz Josef geht, um dort mein letztes externes Wochenprojekt zu beginnen. In unmittelbarer Umgebung befindet sich auch der Franz Josef Glacier, den wir auf jeden Fall das ein oder andere Mal besichtigen werden.

Zur Feier meines letztens Abends in Punkaiki haben wir heute ein Lagerfeuer gemacht und ich habe mit einer anderen Volunteer Stockbrotteig vorbereitet.



Es ist Ewigkeiten her, dass ich das letzte Mal Stockbrot gegessen habe. Das letzte Lagerfeuer ist leider auch schon eine Weile her, sodass ich es richtig genossen habe und dies ein gelungener Abschied aus Punakaki war. Zu diesem Ort ist zu sagen, dass er wirklich wunderschön ist und mit dem Truman-Track (schon berichtet) und dem kleinen Fluß-Track außergewöhnliche Wanderungen bietet. Der Ort ist mit 60 Einwohnern sehr klein, sodass es keine anderen Attraktionen als die schon genannten Tracks und 2-3 Tracks gibt. Die letzte Woche war vielleicht eine Woche zuviel, da man schon alles in den vorherigen 2 Wochen gesehen und gemacht hat, aber im Großen und Ganzen sollte man auf jeden Fall in Punakaki vorbeischauen, wenn die Möglichkeit dazu besteht.


Erwähnenswert ist, dass ich Mitte dieser Woche eine E-Mail von einer Polizeiwache in der Nähe von Hamilton erhalten habe, inder geschrieben steht, dass sie meinen Backpack gefunden haben. Nun kann ich ihn mit Vorzeigen meines Personalausweises dort abholen. Ich weiß nicht, in welchem Zustand er sich befindet und dies werde ich wohl in nächster Zeit auch nicht herausfinden, da ich nach dem Volunteer-Projekt einen Job als Apfel- und Kiwipflücker ziemlich sicher habe und somit den nächsten Monat weiterhin auf der Südinsel verbringen werde.


Ich bin sehr gespannt, was mit meinem Backpack ist und sobald ich mich auf dem Weg mache diesen abzuholen, werde ich es berichten.

7.4.13 12:58

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