Eine Reise neigt sich dem Ende

Meine letzte Woche in Neuseeland neigt sich nun auch dem Ende zu und dort war noch einiges los. Wie schon berichtet haben Age und ich am letzten Samstag das Rugby-Spiel der Auckland-Blues besucht, das Frauenspiel haben wir lieber ausfallen lassen. Dabei haben uns 2 Mädels aus dem Hostel begleitet, die am gleichen Tag wie ich in Neuseeland angekommen waren und mit meinen damaligen Zimmergenossen befreundet sind und mich daher kannten. Außerdem haben sie und ihr Kumpel mich einmal in Blenheim getroffen, sie waren mir aber nicht böse, dass ich mich nicht an sie erinnern konnte, da sie schon beim Treff in Blenheim gemerkt haben, dass ich mehr mit dem gerade gekauften Fußball beschäftigt war, als mit dem Gespräch mit ihnen (Fußball bleibt eben Fußball).

Nachdem das Rugbyspiel zu Ende war, das ehrlich gesagt etwas langweilig war, da im Gegensatz zu europäischen Fußballstadien absolut keine Stimmung da war, trafen wir uns noch mit paar Arbeitskollegen aus Blenheim und feierten quasi den Abschied von allen (mit Ausnahme von mir), da sie alle spätestens am Dienstag Neuseeland verlassen haben. Am Mittwoch machte ich ich deswegen nochmal auf dem Weg zu meinem Lieblingsort auf der Nordinsel, den Bay of Islands. Dort hatte ich an meinem ersten Besuch noch nicht geschafft zum nördlichsten Punkt Neuseelands zu fahren und zu beobachten wie die tasmanische See auf den pazifischen Ozean trifft, das habe ich nun nachgeholt. Ich hätte nie gedacht, das ich mich mal über einen so wunderschönen warmen Tag wie den beschwere, aber da es ziemlich windstill und einfach zu gutes Wetter war, sah man keinen Kampf zwischen den beiden Ozeanen sondern „nur“ das Aufeinandertreffen von ruhigen Wassermassen. Der Ausblick war mal wieder der Hammer, aber das kann ich einfach von ganz Neuseeland (Blenheim ist ne Ausnahme) sagen. Auf der Bustour zum Cape Reinga sind wir noch den 90 Mile-Beach (der tatsächlich nur 45 Meilen lang ist) auf dem Sand langgefahren und sind dort riesige Sandberge mit einer Art Surfbrettern runtergerast, dort hat man defintiv gut Tempo drauf bekommen.
Am nächsten Tag haben mich dann zwei vom Tag vorher überredet, anstatt die Fähre zur nächsten Insel zu nehmen, einfach Kajaks zu mieten und rüber zu paddeln. Nach meiner letzter Kanuerfahrung (nochmal herzlichsten Dank Lennart ;-) ) habe ich ja schlechte Erfahrung mit Paddeln auf dem Wasser, aber ich habe mich breit schlagen lassen. Kurzer Hand habe ich noch meine Zimmergenossin mitgenommen, damit wir uns zwei 2-er Kajaks mieten können und ich war noch nicht mal im Wasser, da wusste ich, dass es sich gelohnt hat und es nur ein riesen Spaß werden kann: Die Besatzung des anderen Kajaks war vor uns im Wasser und brauchte keine 10 Sekunden um das erste Mal umzufallen, sich dabei das Paddel ins Gesicht zu hauen und komplett naß zu werden. Das war ein perfekter Einstieg, aber danach ist es sehr ruhig geblieben und wir sind ohne weitere Probleme auf die andere Insel gekommen und haben dort entspannt ein paar Stunden verbracht. Nun bin ich wieder in Auckland gelandet, da ich ab Montag noch paar Wochen in Australien verbringen werde, mal gucken wie das wird...

21.7.13 10:17

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


EmEElElI (21.7.13 21:34)
Ich werde mir das mit dem Rugby doch nochmal überlegen. Lass uns ein Kajak mieten!

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